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Mein Weg nach Hause zum Schattenclan
Wenn die anderen Kinder in der Schule tobten, war ich ruhig und nachdenklich. Für sie war ich seltsam. Wollten sie mich
nicht verstehen - oder konnten sie es nicht? Was war es, das mich von ihnen trennte, das mich nächtelang wach liegen
ließ. Einmal, als es wieder Ärger gegeben hatte, hörte ich wie meine Mutter und meine Großmutter darüber redeten,
dass ich doch nach meinem Vater kommen würde. Ich habe ihn nie gekannt, und ich wusste damals auch nicht, warum
er nicht mehr bei uns war. Ich wusste nur eines: ich würde es herausfinden und mein Schatten würde mir dabei helfen.
Waayatan – der Schattenjäger
war einer der Favoriten auf den Titel „The Next Uri Geller 2009“ auf Pro Sieben. Millionen Menschen in ganz Deutschland
und ganz besonders in der Naheregion drückten dem sympathischen Künstler die Damen. Seine Performance war
atemberaubend und geheimnisvoll, am Ende langte es dann nicht ganz für den großen Wurf. Nach der vierten Show war
Schluss, und Waayatan musste seine Zelte abbrechen. Für den Mentalisten Waayatan war es aber nicht das Ende –
sondern der Anfang seines Weges....
Ich nehme an, dass Waayatan nicht dein Geburtsname ist? (Lifetime)
Das ist richtig. Ich heiße eigentlich Sven Combs und bin am 12.05.71 in Baumholder geboren.
Ich bin ein richtiges Besatzungskind. Mein Vater ist Amerikaner, meine Mutter Deutsche. Von meinem Vater habe ich
auch meine schamanischen Wurzeln. (Waayatan)
War dir das schon immer bewusst? (Lifetime)
Ich wusste um diese Gabe schon immer, habe es aber nie rausgelassen. Als Kind, als Ami Boy war es mit den Mitschülern
nicht immer einfach. Aber da alles zu erzählen recht lange dauert, empfehle ich meine Website. www.waayatan.de. Dort
könnt ihr alles nachlesen. (Waayatan)
Wie wird man Magier? Gibt es da eine Ausbildung? (Lifetime)
Das ist wirklich so. Ich habe schon als Kind gerne gezaubert. Damit dies perfekter wird, habe ich eine 3-jährige Zauber-
ausbildung gemacht. (Waayatan)
Das hört sich ja an wie bei Harry Potter. Was lernt man denn da? (Lifetime)
U. a. die Präsentation auf der Bühne, Rhetorik und vieles mehr. In dieser Zeit habe ich die Liebe zur Unterhaltung
entdeckt. (Waayatan)
Damit fing also dein Berufsweg an? (Lifetime)
Der erste Schritt war der Stelzenläufer, Feuerartist und Straßenzauberer Panturio. (Waayatan)
Wie kamst du denn zur Sendung mit Uri Geller? (Lifetime)
Das war kein Zufall. Uri Geller sagt, positive wie negative Sachen ziehen sich an. In unserem Fall war es positiv, und
ich bekam einen Anruf. (Waayatan)
Bist du mit besonderen Ambitionen dort angetreten? (Lifetime)
Mein Plan war eigentlich nur die erste Sendung zu schaffen. Dass die Resonanz so groß sein würde, hätte ich nicht
gedacht. Wieder in Bad Kreuznach, wollte ich in einem bekannten Fast-Food-Restaurant, das mit der Krone, nur einen
Burger essen. Das dauerte dank der Leute auf einmal 1,45 Stunden und der Burger war kalt. (Waayatan)
Schon bei der Straßenfastnacht ist mir aufgefallen, dass du sehr bekannt bist. (Lifetime)
Alleine bei dieser Gelegenheit habe ich über 4.000 Autogramme gegeben. Abgesehen von den ganzen Fotos.
Es war echt Wahnsinn! (Waayatan)
Wie fandest du den Altweiberkäfig? (Lifetime)
Ich kam mir vor wie meine indianischen Vorfahren, die man im Reservat eingesperrt hatte. (Waayatan)
Hat dir denn deine Popularität auch Vorteile gebracht? (Lifetime)
Ich muss zwar immer noch Steuern bezahlen, aber die Beamten sind freundlicher geworden. Letztens habe ich im
Supermarkt ein Autogramm auf den Kassenbon gegeben. Bezahlen musste ich dann leider trotzdem. Eine Frau wollte
bei einer Veranstaltung eine Unterschrift auf ihren Pulli haben, der bestimmt mindestens 500 Euro gekostet hat. Ich
dachte mir, hättest du das vor einem Jahr getan, hätte sie die Polizei gerufen. So hat sich vieles verändert. (Waayatan)
Wie sehen denn in der Zukunft deine Pläne und Projekte aus? (Lifetime)
Als erstes gehe ich ab 24. April mit fünf weiteren Mentalisten aus der Uri Geller Staffel auf Tournee. Unter der
Moderation von Peter Bold treten mit mir noch Chris, Hayashi, Uli Loup, the Mask und Darian Wolf auf. Start ist in
München, aber natürlich kommen wir auch nach Bad Kreuznach. (der genaue Termin in Bad Kreuznach demnächst auf
www.lifetime-kreuznach.de) Dann gibt es einen Fernsehfilm über Schamanismus. Ein Buch wird erscheinen und einen
Waayatan Comic wird es auch geben zudem möchte ich mir einen Wunsch erfüllen und eine CD mit indianischer Musik
besingen. Und wenn alles wie geplant klappt, wird es noch ein großes Fantreffen in Bad Kreuznach geben. (Waayatan)
Was machst du eigentlich so in deiner Freizeit? (Lifetime)
Zum einen denke ich sehr viel nach, über die Welt, die Dinge die passieren, wie ich mich selbst und meine Einstellung
verändern kann. Sehr gerne spiele ich auch Gitarre. Ich bin zwar kein Musiker, aber es macht mir Spaß, dem Instrument
Töne und Harmonien zu entlocken. Manchmal auch zum Leidwesen meiner Nachbarn. (Waayatan)
Wenn du durch Magie in Kreuznach etwas ändern könntest, was wäre das? (Lifetime)
Nichts, ich denke, die Dinge (wie sie sind) sind gut so. (Waayatan)
Was würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen? (Lifetime)
Ich würde nichts mitnehmen. Ich würde die Zeit genießen, die Umgebung studieren, damit ich die Dinge verstehe, wie
und warum sie sie sind und um mich besser kennen zu lernen. (Waayatan)
Hast du Wünsche für die Zukunft? (Lifetime)
Ja, ich will die Nähe zu meinen Fans bewahren und immer der Indianer zum Anfassen bleiben. (Waayatan)